Was ist mein Ziel?

Durch die Bodenarbeit eröffnen sich viele neue Ideen und Wege. Ich nutze sie sehr gerne, um mögliche Probleme oder Unverständnis zu lösen. Mit Geduld, Verständnis und Fairness hinterfrage ich jede Übung und beobachte mein Pferd genau.

Hat es die Übung verstanden? Hat es an manchen stellen noch Probleme? Wie führt mein Pferd die Übung aus? Ist es entspannt oder vielleicht sogar gestresst?

Persönlich steht für mich bei der Bodenarbeit eine Vertrauensbildung und Ruhe im Vordergrund. Mir geht es in erster Linie nicht um eine perfekte Ausführung, sondern um die Einstellung des Pferdes. Das Pferd soll Verstehen, Spaß am Lernen und Freude an der Arbeit haben.

Neue Wege finden!

Was kann ich tun, wenn mein Pferd etwas nicht versteht? Zuerst analysiere ich, was ich meinem Pferd mit meiner Körpersprache und Gesten eigentlich gesagt habe. Daraufhin überlege ich, wann und in welcher Situation ich mit der Übung abgeschlossen habe und gehe erneut in Gedanken durch, welchen Lerneffekt mein Pferd daraus geschlossen hat.

Ich möchte nicht gegenüber meinem Pferd so lange auf meine Meinung beharren, bis es das Gewünschte ausführt. Durch meine stetige Überprüfung und eigene Schulung möchte ich eine Kommunikation mit dem Pferd eingehen und unsere Arbeit wie ein Gespräch mit gegenseitigem Respekt verlaufen lassen.

 

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